Aufruf zu Beiträgen: Ausgabe 6 / April 2022

Klassismus – Was ist das eigentlich? Klassismus betrifft Menschen in prekären Situationen, Personen mit Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen oder auch Working Poor (Menschen in Arbeitsarmut). Klassismus meint Ausschlüsse und Ausbeutungen entlang der Klassenherkunft und der Klassenposition. Klassismus ist das, was Grenzen aufrechterhält, verteidigt und verschleiert. Klassismus ist eine Diskriminierungsform, mit der Erfahrungen gemacht werden.

Der Dishwasher ist ein Magazin von und für Arbeiterinnen und Arbeiterinnenkinder. Er möchte ein Ort sein, an dem Klassismus auf den Tisch kommt und diskutiert wird. Wie erlebt Ihr Klassismus? Wie kreuzt er sich mit Sexismus und Rassismus? Und wie wehrt Ihr Euch dagegen, einzeln oder solidarisch mit anderen? Was ist Euer Blick auf politische Tagesthemen? Habt Ihr kreative Beiträge zum Thema? Vielleicht ja ein vermeintlich stilles Foto, das vor Bedeutung doch eigentlich nur so strotzt, wenn Ihr Eure Leser*innen mehr darüber erfahren lasst?

Wir suchen Deine Stimme! Sie kann wütend, analytisch, witzig, traurig oder rau, sachlich oder gar ironisch sein. Wichtig ist uns dabei eine verständliche Sprache, sodass wir auch die akademische Blase zum Platzen bringen können. Egal, ob Du mit einem akademischen Umfeld Berührungspunkte hast oder auch nicht: Schicke uns Deinen Beitrag bis zum 08. Januar 2022 an redaktion@dishwasher-magazin.de. Der Richtwert des Umfangs beträgt circa 6.000 Zeichen. Du hast vorab schon Rückfragen oder möchtest Dich mit uns einfach nur über Deine ersten Ideen austauschen? Dann freuen wir uns jederzeit riesig, von Dir zu hören!

Bildnachweis: freepik – www.freepik.com

Das Dishwasher Magazin ist ein Magazin von und für Arbeiter*innenkinder. Der Name bezieht sich auf den sog. Tellerwäscher-Mythos, also der Annahme, jede*r egal wo er oder sie herkommt und wer die Eltern sind, könne vom Tellerwäscher zum Millionär werden. So predigen es häufig privilegierte Menschen, auch wenn dies nicht der Realität entspricht.